Von der Notwendigkeit der Utopie in finsteren Zeiten

Aus dem Inhalt

Die kopernikanische Wende der Utopie
»Nicht ideale civitas, sondern notwendige Gründung«
Zum 500. Jahrestag von Thomas Morus’ Utopia
Politik und irenischer Humanismus im frühen 16. Jahrhundert
Dialektik der Form: Die Utopia als Gestalt experimentellen Denkens
Dialektik des Gehalts: Friedensordnung und kooperatives Gemeinwesen
Denken am Abgrund der Katastrophe. Die Utopie als Überlebenskategorie

Varianten des »Postkapitalismus«

MASCH-Skript

»Der Kapitalismus ist nach dem Ende des Kalten Krieges und des realen Sozialismus – vor allem aber nach der großen Krise von 2008 – in eine Periode krisenhafter Stagnation und extrem ungleicher Entwicklung eingetreten, die auf der Ebene der intellektuellen und wissenschaftlich-theoretischen Refl exion nicht nur negative Utopien verschiedenster Art (Katastrophenszenarios), sondern auch Varianten einer postkapitalistischen Perspektive hervorgebracht hat.«

Amokläufe zum Ich

„Im Zentrum des Buches steht die Frage, welche Art von Zurichtung das „Ich“ in der spätkapitalistischen Gesellschaft erfährt und erfahren muss, damit es den Anforderungen genügt, die zum möglichst reibungslosen Funktionieren des Systems erforderlich sind – eine Fragestellung, die Fromm-Lesern nicht ganz unvertraut sein dürfte. Unser Autor bemüht allerdings weniger das Konzept des Gesellschafts-Charakters als vermittelnde Instanz zwischen Individual-Ich und Gesellschaftssystem; vielmehr geht er aktuelle Konfliktfelder direkt an.

Marxistische Blätter 3_2018: Marx 200

Editorial

»Die Propaganda für das Denken, auf welchem Gebiet sie immer erfolgt, ist der Sache der Unterdrückten nützlich. Eine solche Propaganda ist sehr nötig. Das Denken gilt unter Regierungen, die der Ausbeutung dienen, als niedrig.« Schreibt Bertolt Brecht in seinen immer wieder inspirierenden »Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit«. Und in seinem »Me-ti, Buch der Wendungen« definiert er: »Denken ist etwas, das auf Schwierigkeiten folgt und dem Handeln vorausgeht.«

DEMOKRATIE in Theorie, Praxis & Zukunft

Editorial

Kurz vor Redaktionsschluss flatterte uns der Newsletter des Schweizer Blogs infosperber.ch auf den Rechner. Unter der Überschrift »Der weltweite Krebsgang der Demokratie« wird dort auf jüngste Ergebnisse der bürgerlichen (!) Demokratie-Forschung hingewiesen: den Demokratie-Index der britischen Zeitschrift Economist und den Jahresbericht des (staatlich finanzierten!) US-Institutes »Freedom House« vom Januar 2018. Nach Economist habe die Demokratie 2017 weltweit »signifikante Rückschritte« gemacht. Es sei das schlechteste Jahr seit der Finanzkrise von 2008.

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Kommunisten heute - Die Partei und ihre Weltanschauung

Edition Marxistische Blätter. 

Die erste Auflage seines 1991 erschienenen Buches »Niederlage und Zukunft des Sozialismus« war schnell vergriffen und sorgte auch international für Diskussion, weil hier einer die Zeitgesänge postsozialistischer Beerdigungsredner mit seiner Streitschrift über Grundfragen und Perspektiven des Marxismus störte und den Resignierten Mut machte.