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ISBN/EAN: 978-3-947106-31-8
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
02.09.2019
02.09.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
256 S.
256 S.
Format (T/L/B):
2.8 x 20 x 13.5 cm
2.8 x 20 x 13.5 cm
Hersteller:
Satyr Verlag Volker Surmann
produktsicherheit@satyr-verlag.de
Auerstr. 23-25
DE 10249 Berlin
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Beschreibung
Ein vom Abriss bedrohtes Mietshaus im Osten Berlins. Der Immobilienmarkt trifft auf eine eigenwillige und wehrhafte Haus- und Schicksalsgemeinschaft. In ihrem klugen, spannenden sowie hochaktuellen Debütroman schlägt Synke Köhler eine thematische Brücke von der Vorwendezeit ins moderne, durchgentrifizierte Berlin. Dinge laufen aus dem Ruder. Baume werden gefallt. Der Müll wird nicht mehr abgeholt. Die Keller werden gegen den Willen der Mieter geraumt. Die Marner Straße war immer eine Insel der Alteingesessenen im längst gentrifizierten Prenzlauer Berg. Aber jetzt sind auch sie an der Reihe. Dieter Sonntag organisiert den Widerstand, seine Frau träumt dagegen von einer Wohnung mit Balkon. Die Schweizers treffen sich heimlich mit der Hausverwalterin, Markus Amreiter, der Journalist, hat schon eine Exit-Strategie parat. Und die Studentin Kathleen will sich aus allem raushalten. Nur Grozki, der einstige DDRRockstar, bringt mit seinen anarchistischen Aktionen alle richtig auf Touren. Am Ende liegt ein Haus in Trümmern und eine Leiche im Schutt. Synke Köhler nähert sich den Figuren mal mit Empathie, mal mit tragikomischer Distanz. Ihr Roman ist bissig, hintergründig, melancholisch und stellt eine alte Frage neu: Wie wollen wir leben?
Über Synke Köhler
Synke Köhler, geboren in Dresden, Psychologiediplom, Grafikerin, Studium an der Drehbuchwerkstatt München und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 veröffentlichte sie den Lyrikband »Waldoffen« (Allitera Verlag) und 2016 Erzählungen unter dem Titel »Kameraübung« (Kremayr & Scheriau, Österreich). Sie erhielt Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Wartholz-Newcomer-Preis und den 2. Preis des Würth-Literaturpreises. Für die Arbeit an diesem Roman wurde sie unter anderem mit dem Lüneburger Heinrich-Heine-Stipendium und dem Aufenthaltsstipendium im AlfredDöblinHaus in Wewelsfleth unterstützt. Synke Köhler lebt in BerlinFriedrichshain, sie ist inzwischen selbst von Verdrängung bedroht und unfreiwillig zur Mietaktivistin avanciert. Die Autorin steht für Lesungen gerne zur Verfügung.