Details
ISBN/EAN: 978-3-946458-17-3
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2016
1. Auflage 2016
Erschienen am:
10.05.2016
10.05.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
104 S.
104 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 21 x 14.8 cm
0.8 x 21 x 14.8 cm
Hersteller:
GRIN Publishing GmbH
info@grin.com
Waltherstraße 23
DE 80337 München
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Subkultur-Unternehmertum. Subkultur als Nährboden für unternehmerisches Denken und Gründungen in der Kreativwirtschaft
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Beschreibung
Diese Arbeit beschreibt in explorativer Weise Unternehmertum in der Kultur- und Kreativwirtschaft, das seine Wurzeln in der Subkultur hat. Es wird beschrieben, wie der gesamtgesellschaftliche Trend zur Individualisierung sowie veränderte strukturelle Arbeitsbedingungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft einen neuen Typus von Kulturunternehmer hervorgebracht haben der Selbstverwirklichung in der Arbeit sucht und häufig unter prekären Existenzbedingungen lebt. In einem zweiten theoretischen Schritt wird die Entwicklung der subkulturellen Theorie von den in der Kriminologie beheimateten ersten Studien der Chicagoer Schule über die wegweisenden jugendkulturellen Untersuchungen am Centre for Contemporary Cultural Studies in Birmingham hin zu einer ästhetischen Theorie der Subkultur gezeichnet. Dabei kristallisiert sich für diese Arbeit ein Subkultur-Begriff heraus, der den Fokus auf ästhetische Produktion von Kultur-Produkten und -Prozessen sowie auf eine Abgrenzung vom kulturellen Mainstream legt. Anhand des Konzepts des subkulturellen Kapitals und des Konzepts vom Lernen in Szenen wird schließlich gezeigt wie sich Akteure der Subkultur innerhalb ihrer Subkultur Kompetenzen aneignen, die sie innerhalb wie außerhalb der Subkultur zur ökonomischen Existenzgründung einsetzen können. Darauf aufbauend wird schließlich der Begriff des Subkultur-Unternehmers eingeführt. Subkultur-Unternehmer sind neue Kulturunternehmer deren Prozess der Wertschöpfung weitestgehend auf dem Einsatz von subkulturellem Kapital beruht. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden Anhand von qualitativen Leitfadeninterviews mit Subkultur-Unternehmern drei Fälle miteinander verglichen, die Lebenswirklichkeit, Einstellungen, Entwicklung, Handeln und Selbsteinschätzung von Subkultur-Unternehmern verdeutlichen und in explorativer Weise die Beschreibung dieses neuen Sozialraum-Typus mit Leben füllen. Dazu wurden Interviews mit einer Zwischennutzungs-Expertin, einem Grafik-Designer und Skateboarder sowie einem Musiker, Autor, Festival-Veranstalter und Musikjournalisten geführt und ausgewertet.