Details
ISBN/EAN: 978-3-95558-412-2
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
23.02.2026
23.02.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
280 S.
280 S.
Format (T/L/B):
2 x 24 x 17 cm
2 x 24 x 17 cm
Hersteller:
Brandes & Apsel Verlag
Roland Apsel
vertrieb@brandes-apsel.de
Scheidswaldstraße 22
DE 60385 Frankfurt am Main
www.brandes-apsel.de
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Lernen von Charlie Chaplin?
Psychoanalytische Überlegungen zur kreativen Transformation sadomasochistischer Impulse im Verlaufe des Lebens
39,90 €
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Beschreibung
Täter und Opfer, Macht und Ohnmacht sowie verletzende Grausamkeiten und deren Erleiden und Ertragen manifestieren sich in allen Gesellschaften und in den unterschiedlichsten Intensitäten. Im Verlauf der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Erwachsenen gilt es, Formen zu finden, wie diese Interaktionsarten transformiert, also in gesellschaftlich tolerable Verhaltensweisen umgeformt werden können. Chaplins erste Stummfilme entstanden im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Sie sind voller grober, sadistischer und masochistischer Handlungen, die eine enorme Anzahl von Menschen in einer Zeit voller Gewalt begeisterten, denn die Menschen konnten sie schuldfrei und den Widerwärtigkeiten trotzend anschauen und befreiend lachen. Im Verlaufe seines Lebens gelang es ihm dann mittels Humor und Kreativität, die alten sadomasochistischen Impulse in poetische und humane Filme in Auseinandersetzung mit den grundsätzlichen Themen seiner Epoche aufzunehmen. Das Buch geht den Schritten seiner enormen Reifung und dabei der Tragik und dem Glück in seinem Leben nach. Bürgin und Steck stellen dazu Überlegungen an, welche seelischen unbewussten Prozesse bei Chaplin zum Tragen gekommen sein mögen, um die schweren frühen Traumatisierungen in ein die Zeiten überdauerndes künstlerisches Werk möglich zu machen. Somit ein durchaus für die Gegenwart wiederzuentdeckendes Vorbild!