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William Petty und der Fortschritt der Wissenschaften

Eine Untersuchung geistesgeschichtlicher Quellen Pettys ökonomischer Theorie

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783942158886
Sprache: Englisch
Umfang: 414
Format (T/L/B): 22,0 x 15,0 cm

Beschreibung

William Petty (1623-1687) gilt gleichermaßen als theoretischer Wegbereiter der klassischen Ökonomie wie als Pionier der Sozialstatistik – und als eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaft. Sein Lebensweg führte ihn von einer Kleinstadtjugend in den Kreis der großen Denker seiner Zeit, war eng verwoben mit den Umwälzungen von puritanischer Revolution und Stuart-Restauration. Die vorliegende Arbeit thematisiert die ideengeschichtlichen Voraussetzungen Pettys epochaler Leistungen. Eine einführende Darstellung des biographischen und realhistorischen Kontextes der Entstehung seiner Schriften sowie ihres theoretischen Gehaltes dient der Einordnung Pettys in die intellektuellen und politischen Bewegungen seiner Zeit. Vor diesem Hintergrund werden zentrale geistesgeschichtliche Bezugspunkte seines Denkens untersucht. Im Zentrum stehen dabei der Baconianismus, der Hartlib Circle, die Philosophie Thomas Hobbes‘ sowie die Utopia Thomas Mores. INHALT: 1 Einleitung; 2 Leben und Werk; 3 Das ökonomische Denken William Pettys; 3.1 Ideenfundus, Apologetik und/oder System? Eine Vorbemerkung zum Charakter der ökonomischen Schriften William Pettys; 3.2 Elemente der ökonomischen Theorie William Pettys; 3.3 Fazit – Petty und die Klassik; 4 Irland; 4.1 Die irische Gesellschaft vor Cromwell; 4.2 Die irische Rebellion; 4.3 Cromwellian Settlement; 4.4 Irland nach der Restauration der Stuarts; 4.5 Zwischenfazit; 5 Pettys Theorie als Ausdruck seiner irischen Erfahrungen; 5.1 The Great Case of Transplantation in Ireland discussed; 5.2 The History of the Survey of Ireland, commonly called the Down Survey; 5.3 Reflections upon some Persons and Things in Ireland; 5.4 The Registry of Lands, Commodities, and Inhabitants; 5.5 A Treatise of Taxes and Contributions; 5.6 Political Anatomy of Ireland; 5.7 Fazit – Petty und Irland; 6 Pettys Gelehrtenfeindschaft; 7 William Petty und Francis Bacon; 7.1 Der Baconianismus in England Mitte des 17. Jahrhunderts; 7.2 Francis Bacons Einfluss auf William Petty; 7.3 Zwischenfazit; 8 Die Bedeutung Francis Bacons für Pettys ökonomische Theorie; 8.1 Francis Bacon als Ökonom?; 8.2 Die Essays; 8.3 Of the True Greatness of the Kingdom of Britain; 8.4 Nova Atlantis; 8.5 Zwischenfazit; 9 Pettys ökonomisches Werk als Anwendung baconianischer Methodologie; 9.1 Bacons Wissenschaftsverständnis als Grundlage der Politischen Artihmetik; 9.2 Die Politische Arithmetik als Basis von Pettys ökonomischer Theorie?; 9.3 Fazit – Petty und Francis Bacon; 10 Petty im Hartlib-Kreis; 10.1 Der Hartlib-Kreis; 10.2 Von der neuen Wissenschaft zur neuen Gesellschaft; 10.3 Fazit; 11 Thomas Hobbes; 11.1 William Petty und Thomas Hobbes – Biographisches; 11.2 Inhaltliche Parallelen; 12 Petty und Hobbes – Methodologische Parallelen; 12.1 Divergierende Sichtweisen; 12.2 Differenzierung des Gegenstandes der Fragestellung; 12.3 Hobbesianische Methodologie bei Petty?; 12.4 Politische Arithmetik als “Hobbesian science”?; 12.5 Hobbesianismus in der Pettyschen Theorie; 13 Thomas Morus; 13.1 Pettys Beziehung zu utopischem Denken in Morusscher Tradition; 13.2 Utopia; 13.3 Ökonomische Anknüpfungspunkte bei Thomas Morus; 13.4 Fazit; 14 Schlussbetrachtung; Anhang; Literaturverzeichnis