Details
ISBN/EAN: 978-3-8260-6633-7
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2020
1. Auflage 2020
Erschienen am:
15.01.2020
15.01.2020
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
338 S.
338 S.
Format (T/L/B):
2.5 x 23.5 x 15.5 cm
2.5 x 23.5 x 15.5 cm
Hersteller:
Verlag Königshausen & Neumann GmbH
Daniel Seger
info@koenigshausen-neumann.de
Leistenstraße 7
DE 97082 Würzburg
https://verlag.koenigshausen-neumann.de/
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Transkulturelle Begegnungsräume
Ästhetische Strategien der Überlagerung, Pluralisierung und Simultaneität in den zeitgenössischen romanischen Literaturen, Saarbrücker Beiträge zur vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft 87
42,00 €
inkl. MwSt.
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Beschreibung
Dynamik, Begegnung, Migration lassen sich als Schlüsselkonzepte begreifen, um von Vernetzung und Globalisierungsprozessen charakterisierte gegenwärtige Gesellschaften zu beschreiben. Die zeitgenössischen Literaturen Frankreichs, Italiens und Spaniens stehen häufig im Zeichen eines solchen zur Epochensignatur avancierten Transkulturalitätsparadigmas und reflektieren seine Chancen und Risiken: Sie inszenieren mit Vorliebe Kulturkontakt- und Konfliktsituationen, sprechen von hybriden Identitäten oder leuchten transkulturelle Begegnungsräume aus. Die im vorliegenden, gesamtromanisch ausgerichteten Band versammelten Beiträge lenken die Aufmerksamkeit aus einer genreübergreifenden Perspektive auf die ästhetische Ausgestaltung der durch Transkulturations-, Translations- und Migrationsprozesse eröffneten Zwischenräumlichkeit im literarischen Text. In den Blick rücken die von einer Poetik der Relation (Glissant) und des Viellogischen (Ette) implizierten Pluralisierungsverfahren, Überlagerungsprozesse und Simultaneitätseffekte, die auf die rhizomartige Verwebung von Sprachen, Medien und Erzähltraditionen abzielen, dabei aber auch die Vielschichtigkeit von Unterdrückungs- und Exklusionsmechanismen in Kulturkontaktzonen im Blick behalten.
Über Julia Pröll, Ursula Mathis-Moser, Manfred Schmeling
Ursula Mathis-Moser ist Univ.-Prof. em. für frz./span. Literaturwissenschaft an der Univ. Innsbruck, Leiterin des Zentrums für Kanadastudien (Innsbruck); Forschungsschwerpunkte: Migrationsliteratur(en), literarische Krisendarstellung im postnationalen Raum, die musikalisch-literarischen Mischgattungen, ihre Geschichte und Definition. Julia Pröll ist assoz. Professorin für französische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsinteressen umfassen Migrationsliteratur(en), postkoloniale Literaturtheorien, zeitgenössische französische Literatur, Wechselbeziehungen zwischen Literatur und Medizin.