Details
ISBN/EAN: 978-3-7954-9152-9
Einband: kartoniertes Buch
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Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
448 S., 5 s/w Illustr., 191 farbige Illustr., 7 Ka
448 S., 5 s/w Illustr., 191 farbige Illustr., 7 Ka
Hersteller:
Verlag Schnell & Steiner GmbH
f.weiland@schnell-und-steiner.de
Leibnizstraße 13
DE 93055 Regensburg
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DE 93055 Regensburg
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Jüdisches Leben im Mittelalter
Jewish Life in the Middle Ages, Katalog zur Ausstellung Stadtmuseum Simeonstift Trier 25.10.2026 bis 28.02.2027
Beschreibung
Vor 1.000 Jahren entwickelte sich in Mitteleuropa ein jüdischer Kulturraum, der später mit dem hebräischen Wort Aschkenas identifiziert wurde. Ab dem 10. Jahrhundert entstanden im Rheingebiet und an der Mosel jüdische Gemeinden. Unter herrschaftlichem Schutz entfalteten sie vom 11. bis 14. Jahrhundert große Strahlkraft weit über ihre Kernregionen hinaus. Sie wurden zu Motoren von Kultur und Wirtschaft, prägten die Städte und pflegten einen intensiven Austausch mit der christlichen Gesellschaft. Eine Schlüsselrolle als Schnittstelle zum französischen Raum nahm dabei Trier ein, wovon das historische Judenviertel bis heute zeugt. Der vorliegende Ausstellungskatalog verbindet fundiertes Wissen zu dieser Epoche mit spektakulären Objekten. Abseits von Klischees lässt er den bewegten Alltag lebendig werden und bietet faszinierende Einblicke in die jüdisch-christliche Vergangenheit.
Über Dr. Christoph Cluse, Lehnertz Andreas (JProf.Dr.), Dr. Viola Skiba
Viola Skiba ist Mediävistin und Museumsdirektorin. Sie forscht zu europäischer Kulturgeschichte und dem kulturellen Erbe und kuratierte mehrere Großausstellungen, darunter Die Normannen (2022/23) an den Reiss-Engelhorn-Museen. Heute ist sie Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift in Trier. Andreas Lehnertz ist Juniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt in der Jüdischen Geschichte an der Universität und einer der Direktoren des Arye Maimon-Instituts für Geschichte der Juden. Er erforscht die christlich-jüdischen Beziehungen und die darin involvierten Objekte. Christoph Cluse ist Referent der Geschäftsführung des Arye Maimon-Instituts für Geschichte der Juden und wirkte am UNESCO-Welterbeantrag der SchUM-Städte. Er forscht zur jüdischen Geschichte des Mittelalters und arbeitet derzeit im DFG-Projekt Aschkenas in neuen Lebenswelten.