Details
ISBN/EAN: 978-3-7776-3369-5
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2023
1. Auflage 2023
Erschienen am:
15.03.2023
15.03.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
176 S.
176 S.
Format (T/L/B):
1.5 x 19 x 13.2 cm
1.5 x 19 x 13.2 cm
Hersteller:
S. Hirzel Verlag GmbH
service@hirzel.de
Maybachstraße 8
DE 70469 Stuttgart
www.hirzel.de
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Warum wir Trost brauchen
Auf den Spuren eines menschlichen Bedürfnisses
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Beschreibung
'Trost' gehört zum Vokabular mit eher angeschlagener Reputation: billiger Trost, falscher Trost, Trostpreis, nicht bei Trost sein.'Handeln, statt trösten', heißt die Devise, 'Therapieren, statt resignieren' die Variante. Dem Trost haftet etwas Altmodisches an. Gleichwohl gibt es eine Sehnsucht nach ihm; schon immer suchen Menschen nach 'Quellen des Trostes'. Mitten in den klima- und weltpolitischen Verwerfungen unserer Zeit, mitten im Ukraine-Krieg heißt ein bei den Salzburger Festspielen jüngst gefeiertes Theaterstück: 'Verrückt nach Trost'. Menschen suchen Trost, weil das Helfen allein nicht mehr hilft, das Können am Ende ist. Weil etwas Unumkehrbares passiert ist, Verletzungen nicht zu verpflastern sind, weil das Leben, die Welt aus den Fugen ist. Anscheinend ist 'Trost' eine Gabe, ein Geschenk; das 'Trost spenden' deutet darauf hin. Jedenfalls aber ist der 'Trost' ein Rätsel. Jean-Pierre Wils versucht es in diesem Essay zu lösen.
Über Jean-Pierre Wils
Jean-Pierre Wils studierte Philosophie und Theologie in Leuven und Tübingen und lehrt Philosophische Ethik und Kulturphilosophie an der Radboud Universität in Nijmegen in den Niederlanden. Er war viele Jahre Mit-herausgeber der Zeitschrift »Ethik und Unter-richt« und gibt ab 2021 die »Scheidewege. Schriften für Skepsis und Kritik« heraus. 2007 erschien sein Buch »Ars moriendi. Über das Sterben«, 2019 »Das Nachleben der Toten. Philosophie auf der Grenze«.