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ISBN/EAN: 978-3-7466-3844-7
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
607 S.
Format (T/L/B):
4.5 x 19 x 11.5 cm

Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin


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Beschreibung

Schuld und Unschuld in Zeiten des Krieges. Im Herbst 1945 glaubt eine Polin unter Kriegsgefangenen den SS-Mann zu erkennen, der ihre Tochter erschossen hat. Der 19-jährige Mark Niebuhr wird in ein Gefängnis gebracht und immer wieder verhört, ohne dass er versteht, warum. Hermann Kant schildert nuanciert das widerwillige Umdenken des Soldaten, der zwar an der Ermordung der Polin unschuldig ist, sich aber zögernd seine Mitschuld am 'Verbrechen' Krieg eingestehen muss. 'Ein Buch ganz und gar unpathetischer Menschlichkeit.' NDR-Bücherjournal. 'Das beste Buch auf die Themen Kriegsende, Gefangenschaft, Nachkrieg, das wir in deutscher Sprache besitzen.' Rolf Schneider, Der Spiegel

Über Hermann Kant

Hermann Kant wurde 1926 in Hamburg geboren. Er machte eine Lehre zum Elektriker. Im Zweiten Weltkrieg war er Soldat, befand sich von 1945-1949 in polnischer Kriegsgefangenschaft. Der Mitbegründer des Antifa-Komitees war im Arbeitslager Warschau und Lehrer an der Antifa-Zentralschule. Ab 1949 besuchte er die Arbeiter- und Bauern-Fakultät Greifswald und studierte von 1952 bis 1956 Germanistik in Berlin. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Redakteur. Als freier Schriftsteller lebte er seit 1962 in Berlin und war von 1978 bis 1989 Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR. Er starb 2016 in Neustrelitz.Wichtigste Werke: Die Aula (1965), Das Impressum (1972), Der Aufenthalt (1977), die Erzählungsbände Ein bißchen Südsee (1962), Eine Übertretung (1975), Der dritte Nagel (1981), Bronzezeit (1986), Lebenslauf, zweiter Absatz (2011). Zuletzt erschien: Therapie. Erzählungen und Essays (2021). Frank Trende, geb. 1963, ist Autor zahlreicher kulturgeschichtlicher Beiträge und Bücher. Besonders beachtet wurde seine Untersuchung zur Landgewinnung im Nationalsozialismus und deren propagandistischen Inszenierung.

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Schuld und Unschuld in Zeiten des Krieges