Details

ISBN/EAN: 978-3-638-67192-7
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
5. Auflage 2007
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
40 S.
Format (T/L/B):
0.4 x 21 x 14.8 cm

Hersteller:
GRIN Publishing GmbH
info@grin.com
Waltherstraße 23
DE 80337 München


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Analyse des TV-Magazin-Beitrags Video-Gemetzel im Kinderzimmer (09.11.2004, Frontal21, ZDF)

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Gegenüber investigativen (besonders Fernseh-) Beiträgen zum Thema Computer- und Videospiele herrscht in Spieler-Kreisen seitdem große Skepsis. Intensive Diskussionen in einschlägigen Internet-Foren sind immer wieder Belege dafür. Der Magazinbeitrag Video-Gemetzel im Kinderzimmer in der Frontal21-Sendung am 9. November 2004 sorgte nicht nur im Internet wochenlang für Diskussionen. In Tausenden E-Mails sowie Anrufen und offenen Briefen an Frontal21-Redaktion und Autor beschwerten sich Computer- und Videospieler über den Beitrag - Fachmagazine schlossen sich dem mit kritischen Kommentaren an (vgl. o.A. 2005, S. 3). [Ich selbst befasse mich seit einigen Jahren mit dem Thema (Jugend-)Medienschutz und seit mehr als 15 Jahren mit dem Thema Computer- und Videospiele (siehe Bahre 2003) und so beteiligte ich mich als aktiver Spieler ebenfalls an Internet-Diskussionen und schriftlichen Protesten (siehe Bahre 2004, Online im Internet).] Die geäußerten Vorwürfe reichten von mangelnder journalistischer Objektivität, Stimmungsmache gegen Video- und Computerspiele und deren Fans durch einseitig negative Darstellung, inhaltliche Undifferenziertheit und Vorverurteilung (Stichwort Killerspiele) bis hin zu gezielter Verbreitung falscher Fakten und bloßer Behauptungen wider besseren Wissens des Autors. Letztlich griff Frontal21 die heftigen Reaktionen um den Beitrag sogar selbst noch einmal in einer Sendung auf (vgl. Fromm / Reichart 2005, Online im Internet) - über fünf Monate später zwar, aber immerhin. Mit dem Ziel einer Verknüpfung meines nicht-beruflichen Interesses an PC- und Videospielen und meines beruflichen Interesses an Publizistik- und Kommunikationswissenschaft entstand anlässlich der für das Medienseminar Fernsehen zu verfassenden Hausarbeit die Motivation, besagten Magazinbeitrag Video-Gemetzel im Kinderzimmer vom 9. November 2004 zu analysieren. So stelle ich mir nun - 10 Monate nach der Ausstrahlung - aus wissenschaftlicher Perspektive die Frage: Was war im Nachhinein gesehen überhaupt dran an der heftigen Kritik? Reagierten die Spiele-Fans ihrerseits nur überdurchschnittlich sensibel auf kritische TVBerichterstattung oder machte der Beitrag tatsächlich Stimmung gegen Computer- und Videospiele und deren Nutzer? Und was von allen Vorwürfen war und ist, falls denn vorhanden, am und im Beitrag selbst nachweisbar?