Details

ISBN/EAN: 978-3-525-40691-5
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Herausgeber:
Monika Müller
Auflage:
1. Auflage 2020
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
125 S.
Format (T/L/B):
0.9 x 20.8 x 12.5 cm

Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen


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Anhaltende Trauer

Wenn Verluste auf Dauer zur Belastung werden, Edition Leidfaden, Basisqualifikation Trauerbegleitung - Edition Leidfaden - Begleiten bei Krisen, Leid, Trauer

25,00 €

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Beschreibung

Anhaltende Trauer ist für einen Teil der Betroffenen dauerhaft sehr belastend und im Alltag nachhaltig beeinträchtigend. Sie erleben nicht die oft genannte heilsame Kraft der Trauer, werden unter Umständen falsch behandelt und mit einer psychiatrischen Diagnose belegt. Die international kontrovers diskutierte, in die ICD-11 aufgenommene Diagnose der 'Anhaltenden Trauerstörung' will für diese Trauernden eine verbesserte Versorgung sicherstellen. Eine solche Diagnose bringt aber auch Ängste vor einer Pathologisierung von Trauer mit sich. Umso mehr braucht es Wissen, das hilft, die Betroffenen in ihrer Beeinträchtigung erkennen zu können, ihnen Würde wahrend zu begegnen sowie ihnen angemessene Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten. Das Buch ist kein Therapiemanual, sondern ein praxisnaher Beitrag für Professionelle und Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung und im Gesundheitswesen. Es vermittelt, wie eine hospizlich-palliative Haltung und Erkenntnisse aus der internationalen Trauerforschung die Arbeit für Trauernde unterstützen können.

Über Urs Münch

Urs C. E. Münch, Psychologischer Psychotherapeut mit Vertiefung Verhaltenstherapie, ist Psychotherapeut und Psychoonkologe im Viszeralonkologischen Zentrum Westend und im Palliativteam in den DRK Kliniken Berlin | Westend. Er ist aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

Schlagzeile

Nicht jeder Trauernde erlebt Trauer als heilsamen und hilfreichen Prozess, sondern den Verlust als anhaltende starke Belastung ohne Licht am Ende des Tunnels. Gleichwohl ist Anhaltende Trauer nicht per se als Krankheit zu verstehen.