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Die Evolution des Wissens

Eine Neubestimmung der Wissenschaft für das Anthropozän

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783518587867
Sprache: Deutsch
Umfang: 1070 S., 105 Illustr.
Format (T/L/B): 5.5 x 22 x 14.4 cm
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Die Evolution des Wissens erzählt in sechzehn Kapiteln die faszinierende Wissensgeschichte der Menschheit. Anhand von Schlüsselepisoden aus der Entwicklung von Wissenschaft und Technik, von der Erfindung der Schrift über die frühneuzeitliche wissenschaftliche Revolution bis hin zu Industrialisierung und Digitalisierung, analysiert Jürgen Renn, wie Wissen entsteht und sich verändert, wie es sich seit Jahrtausenden global verbreitet und auf welche Weise Wissensökonomien und die Gesellschaften, in die sie eingebettet sind, sich wechselseitig beeinflussen.Das enorm materialreiche und opulent bebilderte Buch entwickelt unter Einbeziehung einer Vielzahl von Methoden und Disziplinen einen völlig neuen Rahmen für das Verständnis der Wissenschaftsgeschichte als Teil jener kulturellen Evolution, die unserem Planeten ihren Stempel aufgedrückt hat. Der weite Blick zurück, den Die Evolution des Wissens wagt, schärft daher auch den Blick für die komplexen Herausforderungen, mit denen wir aktuell im Anthropozän konfrontiert sind.

Autorenportrait

Jürgen Renn, geboren 1956, ist Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, wo er mit seiner Gruppe den Strukturwandel von Wissenssystemen untersucht, sowie Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie, das derzeit in Jena entsteht. Er hat u. a. in Wien, Paris und Tel Aviv sowie an der ETH Zürich und dem California Institute of Technology gelehrt und geforscht. Zudem hat er zahlreiche Ausstellungen mitkuratiert, zuletzt Leonardos intellektueller Kosmos, 2021 gezeigt in der Staatsbibliothek zu Berlin. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Anassilaos International, dem Gustav Neuenschwander Prize, dem Premio Internazionale Marco & Alberto Ippolito, dem Max-Planck-Communitas-Preis und dem Francis Bacon Award.