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ISBN/EAN: 978-3-412-53188-1
Einband: Paperback
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
320 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 21 x 14.6 cm

Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen


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Dem Vergessen entrissen

Der Ostjude Simon Leinmann und die Neuapostolische Kirche, Lebenswelten osteuropäischer Juden 21

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Beschreibung

Simon Leinmann (1904-1990) war ein neuapostolischer Christ jüdischer Herkunft. 1926 hatte er sich schließlich in Berlin niedergelassen. Er arbeitete, heiratete, gewann einen Freundeskreis, engagierte sich in seiner Kirchengemeinde. Doch 1938 wurde er als Ostjude nach Polen deportiert. Er verlor alles: seine Frau, seine Heimat, seine Freunde, seine Kirchengemeinde. Wie brüchiges Gemäuer brach Leinmanns Sehnsuchtsraum zusammen. Nach dem Kriegsausbruch 1939 geriet er wegen seiner jüdischen Herkunft in einen menschenverachtenden Gewaltraum. Dass er die Shoa schwer gezeichnet überlebte, grenzt an ein Wunder. Sein Leben war gekennzeichnet von Brüchen, traumatischen Erfahrungen, Verletzungen, wechselnden Identitäten. Karl-Peter Krauss bietet Einblicke in ein fragmentiertes Leben.

Schlagzeile

Simon Leinmann (1904-1990) war ein neuapostolischer Christ jüdischer Herkunft. 1926 hatte er sich schließlich in Berlin niedergelassen. Er arbeitete, heiratete, gewann einen Freundeskreis, engagierte sich in seiner Kirchengemeinde.