Details

ISBN/EAN: 978-3-205-20085-7
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2016
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
272 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 24 x 17.1 cm

Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln


Weitere Details arrow_forward_ios

Nur die Frau des Kaisers?

Kaiserinnen in der Frühen Neuzeit, Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 64

69,00 €

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

Beschreibung

Kaum jemand kennt sie, die Kaiserinnen des Heiligen Römischen Reichs in der Frühen Neuzeit - mit der bezeichnenden Ausnahme der 'großen' Maria Theresia, Tochter Karls VI. und Gemahlin Franz I. Doch auch die anderen, unbekannten Kaiserinnen waren weit mehr als lediglich die Gemahlinnen ihrer kaiserlichen Ehemänner und Stammmütter der Dynastie. Dank ihrer je spezifischen Ausstattung mit ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital durch ihre Herkunftsfamilien wurden sie zu wichtigen Akteurinnen am Kaiserhof, die eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten entfalteten: Sie wirkten als Vermittlerinnen im Kulturtransfer, förderten als Mäzeninnen Kunst und Wissenschaften und spielten eine zentrale Rolle im religiösen Leben des Hofes. Aber sie waren auch Ansprechpartnerinnen für ausländische Gesandte und galten teilweise als Kopf einer eigenen Hofpartei. Der Band bietet erstmals einen Überblick über eine repräsentative Auswahl dieser Fürstinnen und zeigt, dass sie weit mehr waren als 'nur die Frau des Kaisers'.

Über Bettina Braun, Matthias Schnettger, Katrin Keller

Elena Taddei, Mag. Dr., geb. 1974 in Bozen, seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethnologie der Universität Innsbruck

Schlagzeile

Die Kaiserinnen des frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reichs waren weit mehr als nur die Frauen ihrer kaiserlichen Ehemänner und Stammmütter der Dynastie. Nicht zuletzt dank der unterschiedlichen Prägungen durch ihre Herkunftsdynastien entwickelten sie spezifische Profile: Sie traten als Mäzeninnen auf, prägten das religiöse Leben, pflegten ihre eigenen Netzwerke und wurden zu politischen Akteurinnen von eigenem Gewicht am Kaiserhof.