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ISBN/EAN: 978-3-16-159553-0
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2020
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
99 S.
Format (T/L/B):
0.5 x 18.4 x 11.4 cm

Hersteller:
Jana Trispel
trispel@mohrsiebeck.com
Wilhelmstraße, 18
DE 72074 Tübingen


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Gerechtigkeit als Methodenfrage

Fundamenta Juris Publici

19,00 €

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Beschreibung

Kann die Juristische Methodenlehre in einer dichtgewobenen Rechtsordnung "Gerechtigkeit" als Argument zulassen? Die Gefahr, dass auf diese Weise ungeschriebene Normen gegen geschriebene, ethische Belange gegen technische sowie individuelle Anliegen gegen kollektive in Stellung gebracht und so die Entscheidungen des demokratisch legitimierten Gesetzgebers überspielt werden, legt eine verneinende Antwort nahe. In der Tat realisiert und mediatisiert das positive Recht Gerechtigkeit. Doch werden wesentliche Schritte der Rechtsverwirklichung - wie die Sachverhaltsarbeit oder die Abwägung - durch positives Recht nicht wirklich gesteuert, und durch die Verdichtung des Rechts nehmen gerechtigkeitsoffene Freiräume in der Rechtsanwendung sogar zu. Gerechtigkeit bleibt daher in ihrer institutionellen wie in ihrer personalen Dimension eine unentbehrliche Methodenfrage.

Über Franz Reimer

Carsten Bäcker (Kommentare von) holds the Chair of Public Law, Constitutional Theory and Philosophy of Law at the University of Bayreuth. Michael Potacs (Kommentare von) ist Professor em. für Öffentliches Recht unter besonderer Berücksichtigung desWirtschaftsverwaltungsrechts an der Universität Wien. Franz Reimer (Von (Autor)) ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtstheorie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.